Warum eine frühzeitige Kontaktaufnahme zu einem ambulanten Pflegedienst wichtig ist
Eine frühzeitige Kontaktaufnahme schafft frühzeitig Orientierung, nimmt erste Unsicherheiten und bildet auch für Menschen ohne bisherige Erfahrung mit einem Pflegedienst die Grundlage für eine verlässliche zukünftige Versorgung
Die Zukunft der ambulanten Pflege ist geprägt vom demografischen Wandel und verändert die Gesellschaft. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Die Menschen werden älter, was den Bedarf an Pflege erhöht, während gleichzeitig die Komplexität der Erkrankungen steigt. Die Pflegebedürftigkeit ist ein allgemeines Lebensrisiko, von dem die Mehrheit der Bevölkerung im Lauf des Lebens betroffen sein wird.
Der Trend der Zukunft - So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden!
Die Pflegebedürftigen bleiben so lange wie möglich in Ihrem gewohnten Umfeld und behalten so ein großes Stück Freiheit und Individualtität. Vielen Menschen fällt vor allem eine große Umstellung im Alter schwer. Eine große Veränderung kann sich sogar negativ auf den Allgemeinzustand auswirken. Bleit man weiterhin zu Hause, gehen auch wichtige freundschaftliche und nachbarschaftliche Kontakte nicht verloren und der Lebensmut steigt.
Warum sollten ältere Menschen und den Angehörige frühzeitig Kontakt mit einem ambulanten Pflegedienst aufnehmen, auch wenn noch keine Pflegebedürftigkeit besteht?
Der Zeitpunkt einer möglichen Pflegebedürftigkeit ist eine ungewisse Variable, welcher einer wichtigen Bedeutung zukommt, da diese nicht bestimmt werden kann
Eine frühzeitige Kontaktaufnahme dient als Orientierung und schafft Zeit für gute Entscheidungen, bevor ein aktuer Handlungsdruck entsteht
Das Thema Pflegebedürftigkeit fällt Menschen sowohl persönlich und emotinal schwer und auch für pflegende Angehörige ist die Situation ebenfalls oft eine große Herausforderung.
Wie sollten Sie in der Zukunft mit dem Thema einer möglichen Pflegebedürftigkeit umgehen?
Pflegebedürftigkeit ist kein Thema, über das man gerne nachdenkt. Trotzdem lohnt es sich, frühzeitig darüber zu sprechen – und nicht erst dann, wenn plötzlich Unterstützung benötigt wird.
Dabei geht es nicht darum, sich heute schon Sorgen über morgen zu machen. Ganz im Gegenteil: Wer sich rechtzeitig Gedanken macht, schafft Sicherheit und kann selbst mitentscheiden, wie das eigene Leben auch im Alter aussehen soll.
Eine der wichtigsten Fragen lautet deshalb: Wie möchte ich leben, wenn ich irgendwann Unterstützung benötige?
Für viele Menschen ist die Antwort klar: So lange wie möglich zu Hause.
Damit dieser Wunsch Wirklichkeit werden kann, sollten einige Fragen frühzeitig gemeinsam mit der Familie besprochen werden:
Welche Unterstützung wünsche ich mir, wenn ich sie einmal benötige?
Wer aus meiner Familie kann und möchte mich unterstützen?
Wo benötigen meine Angehörigen vielleicht selbst Unterstützung und Entlastung?
Welche Hilfen gibt es, damit ich möglichst lange selbstständig zu Hause leben kann?
Welche Leistungen stehen mir im Fall einer Pflegebedürftigkeit zu?
Und wer kann uns beraten, wenn wir irgendwann nicht mehr weiterwissen?
Dabei müssen Sie heute noch nicht auf jede Frage eine Antwort haben.
Viel wichtiger ist, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Denn wenn sich die Lebenssituation irgendwann verändert, müssen wichtige Entscheidungen nicht plötzlich und unter Zeitdruck getroffen werden. Sie und Ihre Angehörigen wissen bereits, was Ihnen wichtig ist und an wen Sie sich wenden können.
Unser Herzvoll-Tipp: Beschäftigen Sie sich mit dem Thema Pflege, bevor Pflege notwendig wird. So bleibt mehr Zeit für das, worum es eigentlich geht: Ihre Wünsche, Ihre Selbstbestimmung und ein gutes Leben zu Hause.
